Diese Konstruktion -benannt nach der Gattin von Donnergott Thor- ist als Allrounder für den Hang gedacht. Mit einer Spannweite von 315cm sollte auch großräumigeres Fliegen möglich sein. An der Wurzel wurde das PW-98.mod von Peter Wick verwendet.

Ich habe mich in der letzten Zeit etwas mehr mit dem Thema CNC-Portalfräsen auseinandergesetzt. Dazu wurden Bauberichte verfolgt und verschiedene Websiten durchstöbert. Auch der laufende Aufbau eines großen CNC-Bausatzes haben dann letzten Endes Lust auf eine Eigenkonstruktion gemacht. Nun gibt es ja schon so einiges an tollen Eigenbauprojekten. Das Konzept der KIM von Alex Behnke hat mich aber für mein Vorhaben am meisten überzeugt: eine kleine und einfache Fräse für unter 1000€ hat irgendwie was und da ich noch einige unbenutzte 13mm HPL Platten liegen habe, könnte ich dieses Material ja auch zum Bau verwenden...

Der Miniray fliegt nun schon seit geraumer Zeit zur vollsten Zufriedenheit seiner Besitzer. Mittlerweile sind auch schon drei Negativformen im Umlauf und entsprechend gibt es auch diverse Rückmeldungen und Erfahrungen was den Bau dieses kleinen Flitzers angeht. Etwas tricky bei der ganzen Sache sind die Leitwerksanformungen auf Ober- und Unterseite. Grund für die Gestaltung war damals, in diesem Bereich etwas mehr Stabilität für die Leitwerkssteckung zu bekommen. Bautechnisch ist es aber recht schwierig, diesen Bereich sauber hinzubekommen: Ein sauberes und deckendes Lackieren in der Form ist in diesem Bereich fast unmöglich und auch das Vakuumpressen ist nur schwer möglich. Grund genug, nun eine neue Version des Miniray aufzulegen. Diese neue Version unterscheidet sich von der "alten" in den folgenden Punkten:

  • Anformung des Leitwerks auf der Oberseite ist beim Miniray 2 deutlich niedriger gehalten
  • Finne auf der Unterseite ist beim Miniray 2 nicht mehr vorhanden
  • Der "Rumpfrücken", also der Übergang in der Mitte ist beim Miniray 2 runder ausgeführt
  • Der Miniray 2 hat keine hochgezogenen Ohren mehr
  • Das Seitenleitwerk wurde beim Miniray 2 etwas vergrößert

 

Zwischendurch mal wieder etwas für mich. Ich wollte neue Leitwerke für den Thor machen.

Im Sommer 2016 trat Kjell Sture Johansen aus Norwegen mit der Bitte an mich heran, ihm die CAD-Daten für Flügel und Leitwerke seines neuen Hangflugmodells zu erstellen. Die Spannweite sollte 2.2m betragen; die aerodynamische Auslegung (Geometrie, Pofile) stammt von Max Steidle und orientiert sich am bekannten F3f/F3b-Modell Shinto.

Die Idee für dieses F3b-Modell kam mir etwa 2015. Ich habe eine grobe Skizze im CAD erstellt und einen dazu passenden Profilstrak entwickelt. Der gesamte Flügel macht vor allem im mittleren cA-Bereich eine sehr gute Figur und dürfte dem Modell zu ausgezeichneten Allroundeigenschaften verhelfen. Als Basis für den Rumpf diente mir mein vorhandener Solaris-Rumpf. Dieser musste jedoch an den Flügel und Leitwerk (Wurzelprofile), der EWD und noch ein paar weiteren Kleinigkeiten angepasst werden.

Markus Golec trat im Frühjahr 2014 mit der Bitte an mich heran, das CAD für eines seiner Projekte zu erstellen.

Die Pilatus B4 hat mir schon immer sehr gut gefallen. Grund genug, mich in einer freien Minute mal hinzusetzen und diesen schönen Segler als digitales Modell umzusetzen.

Vor einigen Jahren erwähnte Christian Grünauer während eines schönen Hangflugtages auf der Sommeralm, dass er mit dem Gedanken spielt, einen kleinen Brettnurflügel für schnelles DS zu bauen.